Samstag, 17. April 2010

Tag 4, Bullay - Traben-Trarbach

Um es gleich vorneweg zu nehmen, Bullay stimmt, aber Traben-Trarbach nicht. Es müssen 8 - 10 km gewesen sein und kurz vor mittag. Diesmal stimmt der Spruch "da waren die Augen größer als der Magen" wenn man ihn umdreht. Der Magen war größer als die Augen und diese waren nicht mehr auf dem steinigen Weg wo sie hingehören. Vielleicht war es auch nur die Erschöpfung, jedenfalls bin ich gestürzt und hab mit den Fuß verstaucht. Dieser kleine Vorfall setzt den Schlussstrich unter das ganze. Natürlich hab ich noch alles versucht und mir zur hilfe nen Stecken zur Seite genommen, aber irgendwann kommt der punkt an dem nichts mehr gehen sollte. Es heißt nur die psyche setzt dem körper ein limit. Das stimmt, und man kann die Limits immer noch höher und noch höher puschen wie es sich in den letzten Tagen gezeigt hat. Aber irgendwann ist die unsichtbare Linie überschritten, bei der dann der körper der psyche sagt "die kannst weiter machen, aber das werd ich dir nie verzeihen".
Ich habe auf Folgeschäden verzichtet und mich zur heimfahrt entschieden.
Ich möchte es nicht Abbruch nennen, das ist etwas endgültiges - Ich nenne es Unterbrechung, man kann es jederzeit fortsetzten. Ich möchte diesen Blog fertig stellen - Und wenn ich ehrlich bin, kann ich es kaum erwarten!


"Den Mosel-Camino gegangen zu sein, heißt für mich, auf dem Rückweg bei der fünf-stündigen Autobahnfahrt für deutschlands dümmste und nervigste Autofahrer nur ein lächeln statt ein fluchen auf den lippen übrig zu haben"
- Robby -

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