Auch empfiehlt es sich, sich manchmal umzudrehen, denn stellenweise sind die muscheln nicht in wegrichtung an den bäumen festgenagelt, sondern genau entgegengesetzt. Die frage ob es sich die wegstreckenmarkierer zur aufgabe haben werden lassen jede weinprobe unterwegs mitzumachen will ich hier mal in den raum werfen und so stehen lassen...
Wichtig ist auf jeden fall, es sich einzugestehen dass man sich verlaufen hat. Männer haben da etwas probleme. So hat es sich heute zugetragen, dass der weg im wald nach gefühlten fünf kilometern langsam zuneige ging und sich bald nicht mehr vom waldboden unterscheiden lies. Nach einem weiteren kilometer und einem jäger der schon ansetzen wollte kam dann doch die gewisse möglichkeit in betracht, dass unter abwägung aller momentanen gegebenheiten die theoretische möglichkeit zu annahme gegeben ist, dass dies der nicht ganz hunderprozentig offizielle weg nach kadern sein könnte. Nach ausnahmslos kurzen nachfragen bei den ortsansässigen waldtiere wie rehe u. hasen wurde mir der weg aus dem wald in sehr bildlicher weise mitgeteilt: Entgegen der fluchtrichtung vor mir. (Danke für die bereichernde unterhaltung...). Nach sehr, sehr langer zeit war ein ende vom wald und erste menschliche zeichen erkennbar - Ein salz-schleckstein für rehe im einzugsgebiet von etwa 5 kilometer, lecker. Bitte merken für die zukunft: keine fremden rehe im wald küssen, was herpesprävention angeht haben die pelzigen dinger keinen plan. Außerdem klappt das mit den prinzen eh nur bei kröten. (kein wunder das thronnachfolger rar sind).
Am ende der heutigen reise steht der klickerterhof, er wurde ehmm... lasst mich lügen, ich glaube 1587 erbaut. Also jedenfalls n gutes stück alt. Ich darf in der sog. "heuphonie" schlafen. Und ich bin wirklich sehr euphorisch, wenn ich an eine nacht im heu denke...
Donnerstag, 15. April 2010
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen